Werkbank

Der Grundbaustein des Heimwerkens: Eine funktionale Werkbank

Obwohl eine Werkbank selbstverständlich nicht als klassisches Werkzeug im Wortsinne angesehen werden kann, ist sie für das Gelingen der jeweiligen Aufgabe mindestens genauso wichtig. Eine instabile Arbeitsfläche und zu wenig Freiraum machen das Heimwerken mühsam und freudlos. Daher sollten Werkbänke einiges an Gewicht und Ausmaß ertragen können und Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit geben, nach Ihren persönlichen Gewohnheiten zu agieren. Die Stauräume unterhalb der eigentlichen Arbeitsfläche müssen flexibel verwendbar sein und sich auf jedes Spezialgebiet ihres Besitzers einstellen können. Wer hauptsächlich mit Holz arbeitet, schätzt es wenn Zwingen, Feilen, Raspeln und der Hobel allzeit griffbereit sind.

Arbeiten Sie gerne mit Metallen, sind Lichtbogenschweißgerät, Schutzbrille und Schraubstock sicherlich häufiger in Gebrauch. Eine qualitativ hochwertige Arbeitsfläche passt sich daran an. Was immer man in handwerklicher Hinsicht beabsichtigt, eine Werkbank muss für alle Eventualitäten zu Verfügung stehen.

Der Stoff, aus dem Handwerkerträume sind

Baumarkt

Schon seit Jahrhunderten wird an Werkbänken geschraubt, gehobelt oder gesägt. Klassische Modelle sind deshalb nach wie vor aus Holz konstruiert. Eine mindestens vier Zentimeter dicke Arbeitsplatte, mehrere Vorrichtungen zum Einspannen und die Möglichkeit, Maschinen sicher auf der Tischfläche zu befestigen. Dies alles gehört zu den Aufgaben einer modernen Werkbank. Außerdem sollte in den Schubkästen und Schließfächern genügend Stauraum vorhanden sein. Neben Holz findet mittlerweile auch Stahlblech in vielen Werkbänken Verwendung. Schweres Gerät lässt sich in den robusten Schubfächern hervorragend verstauen und auch passen sich die dreh- und justierbaren Standbeine individuell an den Werkstattboden an. Selbstverständlich kommt für Stahlblech-Werkbänke auch nur Holz als Arbeitsfläche in Frage. Kein anderes Material reagiert so flexibel und verzeiht das Abrutschen oder Entgleiten mit Hammer, Feile oder Klebepistole besser.

Werkbank
1/1

Schon seit Jahrhunderten wird an Werkbänken geschraubt, gehobelt oder gesägt.

Weil nicht jeder Heimwerker mehrere Stunden täglich vor der Hobelbank verbringt und es die unterschiedlichsten Ansprüche zu befriedigen gilt, ist die Auswahl in Punkte Größe und Einsatzgebiet bei Werkbänken riesig. Für echte Könner braucht es ein Modell von mindestens zwei Metern Länge. Sind Keller oder Garage groß genug, werden dieser Tage auch Werkbänke mit Eckelementen angeboten. Eine doppelte Arbeitsfläche bei gleichzeitig idealer Flächennutzung scheint damit garantiert. Es ist ebenso möglich eine frei im Raum stehende Werkbank zu erwerben. Holz leimen und abhobeln gelingt mit diesen multifunktionalen Exemplaren besonders gut, da sie Ihnen von allen Seiten Zugang zum Werkstück gewähren. Speziell für Schreiner erdachte Arbeitsflächen sind an allen vier Seiten mit millimetergenauen Maßbändern ausgestattet und lassen es durch geschickt verteilte Einspannvertiefung zu, auch große Gegenstände ohne übermäßigen Kraftaufwand zu fixieren.

Wer nur hin und wieder etwas zu reparieren hat und es dennoch ordentlich und übersichtlich schätzt, entscheidet sich gerne für die nur 1,2 Meter lange und 40 Zentimeter breite Werkbankvariante. Nichtsdestotrotz verfügen ohnehin zumeist nur die kleineren Modelle über eine praktische Lochrückwand. Dort können Werkzeuge griffbereit und der Größe nach geordnet aufgehängt werden. Oberhalb der Lochwand offerieren Hängeschränke weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten. Ist viel Stauraum für den Heimwerker bedeutsamer als eine flächenmäßig üppige Arbeitsplatte, erscheint diese Option als ideal. Vergrößert sich im Laufe der Jahre die Freude am Tüfteln, Basteln und Bohren, bieten die Hersteller sogenannte Beistelltische an. Diese können übergangslos an der Bank angeschlossen werden und sind zwischen 0,6 und 1 Meter breit.

Kinder, Hobbyhandwerker, Profis: Werkbänke für alle Ansprüche

Erweist sich das Enkelkind als talentierter Heimwerker, dürfen es Eltern oder Großeltern mit einer mitwachsenden Werkbank beschenken. Auch als Erwachsener kann diese später noch benutzt werden, selbst wenn das Juniormodell in der Regel wenig Stauraum zu bieten hat. Die Arbeitsplatte ist aus extrahartem skandinavischen Birkenholz hergestellt. Besonders robust, verweist sie sogar Metall in seine Schranken. Der Unterbau besteht aus Fichtenholz. Je professioneller an der Werkbank gearbeitet werden möchte, desto größer ist in der Regel das Sicherheitsbedürfnis des Besitzers. Holzlacke, Klebepistolen und Terpentin dürfen keinesfalls in die Hände anderer Familienmitglieder fallen und so gehören verschließbare Schränke bei hochpreisigen Werkbänken zur Standardausrüstung. Selbstverständlich lässt sich dort auch schweres Gerät sicher und für Kinder unzugänglich verstauen.

Beistelltische mit Rollen genießen nicht nur unter Autoliebhabern großes Ansehen. Weil Flexibilität dieser Tage ein hochgeschätztes Gut ist, haben die Hersteller der Werkbänke sich längst darauf eingestellt. Mobile Exemplare lassen sich aufbocken und mitsamt allen Gerätschaften und Werkzeugen vor die Garage rollen. Auch kann so in jedem beliebigen Winkel des Gartens gearbeitet und beispielsweise der Zaun repariert werden. Das ständige Pendeln zwischen Werkraum und Vorgarten wird unnötig und erspart Ihnen viel Zeit und Nerven. Wie schon vor Jahrhunderten, so hat sich eine Werkbank auch noch dieser Tage durch ihre Vielseitigkeit auszuweisen. Wahrscheinlich deshalb erfreuen sich die mobilen Ausführungen zunehmender Beliebtheit.

Mehr zum Thema