Hammer

Beim Hammerkauf auf Qualität achten

Der Hammer gehört zu den am vielseitigsten einzusetzenden Werkzeugen. Ebenso wie Schraubendreher und Säge gehört er zur Grundausstattung eines jeden Handwerkers oder Hobbybastlers. Vom Einschlagen von Nägeln, über das Formen von schmiedeeisernen Gegenständen bis zum Abriss von ganzen Wänden werden Hämmer für die verschiedensten Arbeiten eingesetzt. Hämmer bestehen grundsätzlich aus einem Stil, der meistens aus Holz ist, sowie einem Kopfteil, das aus Stahl gefertigt ist. Eine Sonderstellung nimmt der Gummihammer ein, der ein weiches, elastisches Kopfteil besitzt und so beschädigungsfreies Arbeiten ermöglicht.

Unterschiedliche Hammergröße für verschiedene Anwendungen

Baumarkt

Da ein Hammer für sehr unterschiedliche Arbeiten verwendet wird, gibt es Ausführungen in nahezu allen Größen. Vom filigranen Hämmerchen für feine Uhrmacherarbeiten bis zum großen und schweren Vorschlaghammer lässt sich für jede Anwendung das passende Modell finden. Je nach Anforderung können die Stile einen sehr schmalen Durchmesser oder einen Umfang haben, der sich nur mit zwei Händen sicher umschließen lässt. Das Kopfteil ist in der Regel aus einer stumpfen, hinteren Seite und einer spitz zulaufenden vorderen Seite gearbeitet.

Hammer
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Der Hammer gehört zu den am vielseitigsten einzusetzenden Werkzeugen.

Die Qualität des Hammers sollte sehr hoch sein. Schlechter Qualität stelle eine große Verletzungsgefahr dar. Deshalb sollten Hämmer, die zum Beispiel in einem Werkzeugkoffer enthalten sind, genau auf Sicherheit geprüft werden. Besser ist es jedoch, gleich einen einzelnen Hammer zu kaufen und diesen vorab genau zu inspizieren. Als Erstes sollte der Wackeltest durchgeführt werden. Bewegt sich der Kopf, wenn der Hammer geschüttelt wird? Ist erkennbar, wie der Kopf mit dem Stil verbunden ist? Falls keine sicherere Verbindung zu sehen ist und das Kopfteil wackelt, sollte vom Kauf abgesehen werden. Anderenfalls könnte sich der Kopf beim Hämmern ablösen und den Handwerker schwer verletzen. Markenmodelle haben in der Regel eine so feste Verstrebung, dass der Kopf festsitzt. Markenhämmer sind grundsätzlich mit dem Zeichen des Herstellers versehen. Bei Billigprodukten fehlt dieses Zeichen in der Regel.

Glatter Holzstiel und gut gearbeitetes Kopfteil

Auch dem Stiel sollte Beachtung geschenkt werden. Er muss sehr glatt poliert sein, damit beim Arbeiten keine Splitter in die Haut gelangen. Sind im Holz Astlöcher erkennbar, handelt es sich um mindere Qualität, denn an solchen Stellen kann der Stiel beim Arbeiten brechen. Der Griff soll sich gut umfassen lassen und sicher in der Hand liegen. Manche Handwerker bevorzugen Stiele, die mit einem Gummiüberzug versehen sind, weil sie die Rutschgefahr verringern. Das geschmiedete Kopfteil muss sehr glatt gearbeitet sein und darf keine Schweißstellen aufweisen. An solchen Nähten kann der Hammer bei Beanspruchung leicht brechen und zu Verletzungen führen.

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