Bohrmaschine

Bohrmaschine: Der Allrounder für den täglichen Einsatz

Für Heimwerker gehört die Bohrmaschine neben Schraubenschlüssel, Hammer und Schleifmaschine fast zur Grundausstattung. Denn schließlich lassen sich die Werkzeuge für zahlreiche Zwecke einsetzen. Schon aus dem Grund ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf einer neuen Maschine über die unterschiedlichen Modelle und Einsatzzwecke zu informieren. So kann ein Fehlkauf vorgebeugt werden.

Baumarkt

Bevor Sie sich beim Kauf für ein Gerät entscheiden, sollten Sie sich in erster Linie im Klaren sein, wofür die Maschine eingesetzt werden soll und wie häufig sie zum Einsatz kommt. Denn jede Maschine hat ihre Eigenschaften, die in unterschiedlichen Bereichen ihre Vorzüge bieten.

Bohrmaschine
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Nach Möglichkeit sollte die Drehzahl stufenlos regelbar sein.

Welche Bohrmaschine darf es sein?

Im Allgemeinen wird unter den Bohrmaschinen zwischen Bohrhammer, Akkubohrmaschine und Schlagbohrmaschine unterschieden. Für Beton, Stein und andere harte Untergründe eignet sich eine Schlagbohrmaschine. Diese sollte gut in der Hand liegen, über eine hohe Schlaganzahl und eine regelbare Drehzahl verfügen. Außerdem lässt sich bei vielen Modellen die Schlagfunktion ausschalten, wodurch sie zur normalen Bohrmaschine wird. Maschinen mit einer Leistung ab 600 Watt sind ideal, um feste Materialien zu durchdringen.

Wer häufig in Beton bohrt, sollte eher zum Bohrhammer greifen. Dieser verfügt über eine Meißelfunktion, mit der sich zudem jegliche Art von Verunreinigungen beseitigen lässt. Zwar ist die Schlagzahl geringer, jedoch die Schlagenergie höher, als die der Schlagbohrmaschine.

Die Akkubohrmaschine ist flexibel für kleinere Arbeiten mit Metall und Holz einsetzbar. Praktisch und kabelunabhängig bohrt die Maschine auch an schwer zugängliche Stellen. Achten Sie beim Kauf in erster Linie auf die Voltzahl, denn diese gibt Aufschluss über die Leistung der Maschine.

Leistung und Besonderheiten von Bohrmaschinen

Baumärkte halten die verschiedensten Bohrmaschinen in den unterschiedlichsten Preis- und Leistungsklassen bereit. In der Regel liegt die Leistung zwischen 500 und 2.000 Watt. Ausschlaggebend sind hier das zu bearbeitende Material und die Bohrgröße.

Nach Möglichkeit sollte die Drehzahl stufenlos regelbar sein. Bei günstigen Modellen lässt sich die Drehgeschwindigkeit nicht einstellen. Überdies muss der Bohrer mit einem Drehschlüssel festgezogen werden. Geräte mit Schnellspannfutter ermöglichen das Wechseln des Bohrers ganz ohne Hilfsmittel.

Letztlich sollte auch ein Blick auf Ersatzteil- und Reparaturmöglichkeiten sowie Verarbeitung geworfen werden. Während bei einigen Geräten im Niedrigpreissegment die Gehäuse aus Kunststoff bestehen, besitzen qualitativ hohe Bohrmaschinen ein Gehäuse aus Aluminium.

Fazit

Welche Bohrmaschine letztendlich infrage kommt, hängt vom Einsatzgebiet ab. So reicht bei gelegentlichen Bohrarbeiten eine Maschine mit geringer Leistung. Bei häufigem Gebrauch sollte ein Gerät mit hoher Wattanzahl vorgezogen werden.

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